24 listopada 2017, imieniny Emmy, Flory, Jana

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Toruń Bewget

Toruń / Thorn gehört zu den schönsten und meistbesuchten Städten in Polen. Ein Magnet, das alljährlich etwa 2 Millionen Besucher aus der ganzen Welt anzieht ist das mittelalterliche Zentrum, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Die Thorner UNESCO-Zone umfasst das Gebiet zweier mittelalterlichen Städte, die Alt- und die Neustadt, sowie die in ihrer Nähe vom Deutschen Ritterorden errichtete Burg. Die Ordensritter schufen hier im 13. Jahrhundert gute Entwicklungsbedingungen und verliehen Thorn Stadtrechte. Ihr Goldenes Zeitalter erlebte die Stadt im 14. und 15. Jahrhundert. In dieser Zeit entstanden die wertvollsten, bis heute erhaltenen Baudenkmäler Thorns und die bis heute unveränderte Anordnung der Straßen und Plätze. Dieses imposante Erbe trägt zum besonderen Flair der Stadt bei, in welcher die Gotik und die Vergangenheit auf Schritt und Tritt zu spüren sind. 

panorama

ratuszSo viele Fenster, wie Tage im Kalenderjahr  

Über die ursprüngliche, mittelalterliche Stadtanlage ragen drei aus rotem Backstein errichtete gotische Kirchen empor: die Johannis-, die Jakobs- und die Marienkirche. Alle drei entstanden im 14. und 15. Jahrhundert. Beeindruckend ist ihre monumentale Architektur und die reiche Ausstattung: originale Bildhauereien, Gemälde und andere Kunstobjekte.

Das Herz der Thorner Altstadt ist das Rathaus, ein imposantes, gegen Ende des im 14. Jahrhunderts entstandenes Gebäude, das der Legende nach so viele Fenster haben soll, wie viel Tage das Kalenderjahr hat. Das Rathaus war Sitz des Stadtrates, der Gerichte und Behörden, Ort der Sitzungen des polnischen Parlaments und anderer wichtiger Ereignisse in der Geschichte Thorns und Polens. Im Mittelalter fungierte es auch als eine Handelsgalerie.

Die Stadt gehörte zur deutschen Hanse und war vom 13. bis zum 15. Jahrhundert bedeutendster Handelsvermittler zwischen Westeuropa und den damaligen Gebieten Polens und Russlands. An den Straßen entlang der Weichsel stehen immer noch die ehemaligen Speicher und Lagerhäuser, die Jahrhunderte lang den Kaufleuten zur Unterbringung von Getreide und anderen Waren dienten, die im Thorner Hafen gelöscht wurden.

THORNER LEBKUCHEN, kulinarische Traditionen des OSTENS und des WESTENS

Die interkulturellen Kontakte Thorns hinterließen ihre Spuren nicht nur in der Kunst und Architektur, sondern auch im Geschmack des traditionellen Thorner Gaumenkitzels – der Lebkuchen. Die Lebkuchentradition begann im 13. Jahrhundert, als sich hier die ersten Zuzügler aus Westeuropa ansiedelten. Die begehrenswerten Lebkuchengewürze wurden jedoch auf Land- und Wasserstraßen von den Hanseaten aus dem Osten eingeführt. Das Mehl und der Honig stammten aus der unmittelbaren Gegend von Thorn. Die Geschichte dieser kulinarischen Spezialität kann man mit allen Sinnen im Museum des Thorner Lebkuchens genießen, das im Gebäude der ersten Manufaktur untergebracht ist, die diese würzige Delikatesse herstellte.

KopernikGRÖßTES ENSEMBLE MITTELALTERLICHER HÄUSER in EUROPA

Die Thorner UNESCO-Zone weist europaweit die meisten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Wohnhäuser auf. Am beeindruckendsten ist das Nikolaus-Kopernikus-Haus, ein mehrstöckiger Backsteinbau, der im 15. Jahrhundert den Eltern des berühmten Astronomen gehörte und als sein Geburtshaus gilt. Heute ist in dem Haus das ihm gewidmete Museum untergebracht. Es ist ein Beispiel für die Funktionalität der bürgerlichen Residenzen in Thorn in vorindustrieller Zeit. Die unikalen Interieurs mit authentischer, farbiger Ausschmückung, die teilweise aus dem 14. Jahrhundert stammt, bergen heute viele stimmungsvolle Thorner Restaurants, Cafes und Hotels.

BÜRGERAUFSTAND

Den Reichtum der Bürger schützten bereits im Mittelalter mächtige Wehrmauern. Große Teile davon sind bis heute erhalten, dazu gehört auch der einmalige, im 13. Jahrhundert errichtete Schiefe Turm. Die hohe Backsteinmauer, die Wehrtore und -basteien sehen am besten vom ehemaligen Hafenufer und vom gegenüberliegenden Weichselufer aus. Vor Jahrhunderten weckten sie Respekt der Feinde, die Thorn angriffen, heute sind sie ein malerischer Bestandteil des Altstadtpanoramas, das als eines der sieben Wunder im heutigen Polen gilt.

 Unweit des gotischen Tores, an dem bereits 1500 eine feste Brücke über die Weichsel gebaut wurde, erhebt sich die Ruine der Burg, die einige Jahrzehnte nach der Stadtgründung vom Deutschen Orden errichtet wurde. Dieser mächtige Festungsbau, der früher die Grenze zwischen dem Deutschordensstaat und dem Polnischen Königreich schützte, wurde von den Thorner Bürgern beim Aufstand gegen den Deutschen Orden zerstört. Die übriggebliebenen Teile der Burgmauern und -türme dienen heute als Kulisse für mittelalterliche Feste und Inszenierungen, die an die Geschichte des Deutschen Ordens und Thorns anknüpfen.  

VOM MITTELALTER BIS ZUR GEGENWART

Thorn ist ein Paradies für alle diejenigen, die auf Authentizität der besuchten Orte setzen und jede Gelegenheit nutzen, um der Geschichte zu begegnen.

Seit 1945 gibt es in Thorn die in Nordpolen größte Universität, die nach dem großen Thorner Astronomen, Nikolai Kopernikus benannt wurde. Die vielen Studenten tragen dazu bei, dass die Stadt den spezifischen Charakter einer lebhaften, aktiven Universitätsstadt hat. Wissenschaftsinteressierte jedes Alters locken das Zentrum der Modernität Wissensmühle” mit interaktiven Ausstellungen aus dem Gebiet der Physik, Astronomie und Naturkunde sowie das in der Altstadt befindliche Planetarium an.

In Thorn finden zahlreiche Festivals und Kulturevents statt. Sehr großer Beliebtheit erfreut sich das mehrfach preisgekrönte Internationale Licht-Festival "Bella Skyway Festival", bei dem Künstler aus der ganzen Welt Lichtarrangements in der historischen Altstadtkulisse präsentieren. Die Ausstellungen im Zentrum für Zeitgenössische Kunst, in Museen und Galerien, künstlerische Events im modernen, beeindruckenden Kultur- und Kongresszentrum Jordanki, mehrere staatliche und private Theater gewährleisten Unterhaltung auf höchstem Niveau.

Thorn ist eine Stadt, die sozusagen immer "unterwegs" besucht werden kann! Die Fahrt vom Flughafen in der nächstgelegenen Großstadt Bydgoszcz / Bromberg (www.plb.pl) ins Stadtzentrum von Thorn dauert nur 45 Minuten. Innerhalb von 100 Minuten Autobahnfahrt ist man auch am internationalen Flughafen in Gdańsk / Danzig. In Thorn selbst gibt es ein ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz. Auch ein... Spaziergang macht hier auch Spaß - die meisten Attraktionen liegen in der von Grün umsäumten und staufreien Altstadt.  


Offizielles Portal der Städtischen Touristeninformation

www.torun.pl

www.facebook.com/MiastoTorun

Es erleichtert das Sightseeing, Vorbereitung des Aufenthalts und die Suche nach Übernachtung.  

Fotos: Daniel Pach, Andrzej Skowroński



 

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