24 kwietnia 2017, imieniny Aleksandra, Horacego, Grzegorza

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Tarnów. Die Schönheit der italienischen Renaissance in einer galizischen Stadt

Die Anfänge von Tarnów gehen auf das Jahr 1330 zurück. Ihren außergewöhnlichen Reiz verdankt die Stadt jedoch der Blütezeit, die sie hauptsächlich im 16. Jahrhundert erlebte. Aus dieser Zeit stammen die wertvollsten Baudenkmäler, dank welchen Tarnów als „Perle der polnischen Renaissance“ bezeichnet wird. Über viele Jahrhunderte war Tarnów die Heimat der Übersiedler aus anderen Ländern: Juden, Deutscher, Ukrainer, Schotten, Österreicher und Tschechen. Und jede Nation hat hier beständige Spuren hinterlassen. 

In Tarnów fühlt man sich wie auf der Apenninen-Halbinsel. Die Stadtbebauung im Stil der Renaissance entwarfen nämlich italienische Architekten. Die Stadt ist auch polnischer Wärmepol, das verleiht ihr selbstverständlich das zusätzliche Flair italienischer Städte. Besonders wertvoll sind die sakralen Baudenkmäler. In der Kathedralbasilika sind Meisterwerke der europäischen Grabkunst aus der Renaissance zu sehen, wie z.B. monumentale, bis 14,5 m hohe Grabsteine der Familie Tarnowski.  Beim Schlendern durch die Straßen des jüdischen Stadtviertels, wo Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhalten sind, fühlt man sich wie im ehemaligen jüdischen Schtetl. Nach einem Tag voller Attraktionen kann man in einer der vielen gastronomischen Lokalitäten entspannen, Gerichte regionaler Küche verkosten oder sich mit für Tarnów typischen Spezialitäten stärken: Schlehentee und -likör.

Foto: Der Marktplatz von Tarnów ist zwar nicht sehr groß, er gehört jedoch zu den schönsten Marktplätzen in Polen. Umsäumt ist er von Arkadenhäusern – Perlen der Baukunst der Renaissance. In der Mitte steht das Rathaus mit erhaltenen Fragmenten der ursprünglichen, gotischen Architektur. 

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Das Florentiner Haus  

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–  ein Stück der italienischen Renaissance in Tarnów

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lager der Erinnerung

Im Ethnografischen Museum in Tarnów kann man die einzige Dauerausstellung bewundern, die der Roma gedenkt und ihrer Kultur gewidmet ist. In der Stadt befindet sich auch eines der ältesten Kulturzentren der Roma in Polen.

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kirkutJüdischer Friedhof

Der jüdische Friedhof in Tarnów gehört zu den ältesten, größten und am besten erhaltenen jüdischen Nekropolen in Südpolen. Er birgt etwa 4 000 Gräber, die ältesten stammen aus dem 17. Jahrhundert. Die Grabsteine schmücken Inschriften in hebräischer, deutscher und polnischer Sprache. Die ersten Juden haben sich bereits im Mittelalter in Tarnów angesiedelt. Ein Andenken an sie ist das jüdische Stadtviertel mit für die jüdische Bauweise charakteristischen schmalen Durchgängen und winzigen Höfen. 

 

Praktische Infos

Tarnów (ca. 113 000 Einwohner) liegt in Südpolen, an der Autobahn A4, die von der West- bis zur Ostgrenze unseres Landes führt. Die Stadt ist 84 km vom Flughafen in Rzeszów entfernt (Billigflüge von Berlin). Auf der Autobahn A4 (die von Berlin führt) ist man von Krakau innerhalb einer knappen Stunde in Tarnów, ähnlich lange dauert die Zugreise mit einem der vielen Züge, die auf der Strecke Kraków-Tarnów-Rzeszów verkehren.

Offizielles Portal der Städtischen Touristeninformation (auch in deutscher Sprache). Es erleichtert das Sightseeing, Vorbereitung des Aufenthalts und die Suche nach Übernachtung.

www.tarnow.travel

Sehenswert:

Erinnerungen an die Ostfront aus dem Ersten Weltkrieg und Militärfriedhöfe aus dieser Zeit:

http://www.it.tarnow.pl/index.php/pol/Atrakcje/REGION-TARNOWSKI/Cmentarze-wojskowe-z-czasow-I-Wojny-Swiatowej

 Photos: Tarnowskie Centrum Informacji

 

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